Unser Verein bietet viele Möglichkeiten ....

                        Motocross:

Die klassische Art des Motocross ist das Befahren von Strecken im freien Gelände. Die Länge der Strecken variiert zwischen 1000 m und 4000 m. Die sogenannten Outdoor"-Strecken sind technisch nicht so anspruchsvoll wie die Supercross-Strecken. Sie sind meistens breiter und länger, sodass die Sprünge nicht so kurz aufeinander folgen, wodurch höhere Geschwindigkeiten zu erreichen sind. Da dieser Sport im Freien ausgetragen wird, kommt es vor, dass die Strecke durch verschiedene Witterungsverhältnisse ihren Zustand und ihre Beschaffenheit ändert. So kann es an heißen Tagen sein, dass mangels Feuchtigkeit die Sicht eingeschränkt ist, weil Staub vom Boden aufgewirbelt wird, oder im anderen Extrem, dass der Boden durchnässt ist und die Fahrer auf einer schlammigen und rutschigen Strecke zurechtkommen müssen. Die Beschaffenheit des jeweiligen Untergrundes variiert von Strecke zu Strecke, teilweise sogar von Streckenabschnitt zu Streckenabschnitt. Die Strecken können aus Sand, Lehm oder Erde bestehen. Strecken aus Lehm sind meistens eher hart, stellenweise ähnlich wie Asphalt, Strecken aus Sand oder Erde mittelweich bis weich. Hier ist es wie in allen anderen Rennsportarten, dass für jede Beschaffenheit das Sportgerät angepasst werden muss, d. h., das Fahrwerk sowie die Reifen und viele weitere Einstellungen müssen auf die Verhältnissen abgestimmt werden.


                              Enduro:

Enduro-Veranstaltungen werden in zwei verschiedenen Modi ausgetragen. Im Gegensatz zum Moto-Cross findet kein Massenstart statt.
In der klassischen Form des Enduro ist ein vorgegebener Kurs (eine Rundstrecke von 50 bis 80 km) meist in einer bestimmten vorgesehenen Zeit drei- bis viermal zu durchfahren. Wird dieses Zeitlimit nicht geschafft, kommt es zu Strafzeiten. Um einen eindeutigen Sieger zu ermitteln, befinden sich auf einer Runde sogenannte Spezialtests. Dies können Motocross- oder Extremtests sein. Die in diesen Test erzielten Zeiten werden addiert und ergeben dann mit den Strafzeiten das Endresultat. Gestartet wird seit 2004 in der Enduro-Weltmeisterschaft in den Klassen E1 (125 2T und 250 4T), E2 (250 2T und 450 4T) und E3 (300 2T und 500 4T) mit Wartezeit von einer Minute pro drei Fahrer. Bis dahin waren die Klassen bis 80 cm"3;, bis 125 cm"3;, bis 250 cm"3;, bis 500 cm"3;, bis 350 cm"3; Viertakt und über 500 cm"3; Viertakt. Diese Klasseneinteilungen wurden im Laufe der Jahre den Anforderungen oder Wünschen der Hersteller angepasst.
Bei einem Stunden-Enduro sind möglichst viele Runden auf einem Rundkurs in einer vorgegeben Zeit zu absolvieren. Meist wird dazu eine angepasste Moto-Cross-Strecke genutzt. Sie dauern meist zwei, sechs oder zwölf Stunden.


                 Jugendmotocross:

Eine Gruppe von lernwilligen Kid´s und Jugendlichen ist bei unserem Jugendwart Bert von Zitzewitz mit seinen Instruktoren gut aufgehoben. Sie kümmern sich um den vereinseigenen Nachwuchs. Über das Jahr verteilt kommen bis zu 70 interessierte Kinder mit ihren Eltern zu den regelmäßigen Jugendtrainings.
Für Anfänger und Neugierige bitten wir die Möglichkeit an Schnupperkursen teilzunehmen.

 


                            Oldtimer:

Die teilnehmenden Fahrzeuge sind entweder ganz normal für den Straßenverkehr zugelassen, haben ein H-Kennzeichen für mindestens 30 Jahre alte und historisch erhaltenswerte Originale, werden mit roten Händler- und Überführungskennzeichen bewegt oder nur mit einer Kurzzeitzulassung für die Tage des Treffens angemeldet.
Für das Publikum sind Oldtimertreffen interessant, zum Beispiel um Fahrzeugtypen wieder zu sehen und zu fotografieren, die man noch aus seiner Jugend kennt oder selbst einmal gefahren hat, die aus dem alltäglichen Straßenverkehr aber längst verschwunden sind. Zu Oldtimertreffen erscheinen in der Regel in großer Zahl Fahrzeuge längst untergegangener Herstellermarken wie zum Beispiel Glas, Kreidler, Magirus-Deutz oder Eicher. So dienen Oldtimertreffen auch dazu, die Geschichte des Fahrzeugbaus zu dokumentieren und zwar lebendiger als in einschlägigen Auto-Museen, weil die Fahrzeuge nicht nur stehen, sondern zu und auf Oldtimertreffen auch fahren und deswegen in Bewegung zu sehen, zu hören und zu riechen sind. Technikinteressierte Zeitgenossen erscheinen auf Oldtimertreffen, um sich mit technischen Lösungen vergangener Zeiten zu beschäftigen, beispielsweise mit Autos ohne Elektronik oder mit Motoren mit Luftkühlung. Ein weiterer Reiz von Oldtimertreffen besteht für das Publikum darin, als schön empfundene alte Fahrzeuge zum Beispiel mit Chromzierat und blank poliertem Lack zu sehen und um mit den Fahrern und Besitzern ins Gespräch zu kommen.


              Damengruppe:

Zu einer Damengruppe haben sich die Ehefrauen und Lebenspartnerinnen unserer aktiven und passiven Vereinsmitglieder zusammengeschlossen.
Diese entwickelt ein eigenes Programm innerhalb des Vereins. Unter anderem werden regelmäßige Spieleabende und gesellige Zusammenkünfte organisiert.
Durch aktive Mithilfe bei unseren zahlreichen Veranstaltungen unterstützt die Damengruppe den Verein, z.B. mit Kuchenspenden, deren Erlös der Jugend zu Gute kommt.


 


                          Trecker Treck:

"Tractor Pulling" ist ein Zugkraftwettbewerb. Es geht darum, den stärksten Traktor und geschicktesten Fahrer herauszufinden.
Auf einer 80 bis 100 m langen und 10 m breiten Wettkampfpiste aus Lehm wird ein sogenannter Bremswagen von den Teilnehmern und ihren Traktoren gezogen. Damit dieses nicht ganz so einfach ist, hat der Bremswagen eine besondere Eigenschaft: Je weiter man ihn zieht, desto schwerer lässt er sich ziehen.
Ziel eines jeden Fahrers ist den Bremswagen mit seiner Maschine ohne zu stoppen über die gesamte Bahn zu ziehen. Wird das Ziel erreicht, so nennt man dies Full Pull (deutsch: vollständiger Zug ).
Erreichen mehrere Teilnehmer einer Klasse einen Full Pull , so müssen diese unter erschwerten Bedingungen (mehr Gewicht im Bremswagen) im Stechen noch einmal gegeneinander antreten. Wer in diesem Fall die weiteste Distanz schafft, hat gewonnen.